Interviewer-Training je nach Teilnehmer methodisch anders

12.12.2017

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One size fits all - bei Trainings oft ein Modell, das praktiziert wird. Bei offenen Seminaren wird darüber versucht, möglichst viele Teilnehmer zu gewinnen. Bei Inhouse Seminaren ist es oft so, dass Unternehmen zum Festpreis möglichst viele Personen in die Trainings schicken wollen. Aber in beiden Fällen ist das keine ideale Lösung. 

Egal wie man das Training inhaltlich und methodisch anlegt, bei einer sehr heterogenen Teilnehmergruppe sind immer einige Personen über-/unterfordert oder fühlen sich nicht auf Augenhöhe abgeholt. Das ist weder für den Lernerfolg noch für die Teilnehmerzufriedenheit optimal. 

Anderer Erfahrungsbackground - andere Methodik 

In den letzten Wochen sind wieder zwei Unternehmen unserem Rat gefolgt. Sie haben ihre aktuellen Inhouse-Interviewertrainings für Führungskräfte und Personaler nach erfahrenen und weniger erfahrenen Teilnehmern gesplittet. 

Als Trainer haben wir zwar die gleichen Themen in den jeweiligen Trainings platziert, sind aber in der Methodik anders vorgegangen. Bei den erfahrenen Teilnehmern sind wir stärker mit einem Ansatz des kollegialen Gruppen-Coachings in die Trainings gegangen; bei den weniger erfahrenen Teilnehmern mit klassischen Übungen und Trainingseinheiten.

Mehr Lernerfolg - mehr Zufriedenheit

Die Rückmeldungen der Teilnehmer zeigen: das war genau richtig - sie haben sich richtig abgeholt gefühlt, für sich wertvolle Anregungen und/oder Wissen zur Umsetzung mitgenommen und empfehlen die Trainings gerne weiter. Die Arbeitgeber haben zwar etwas mehr investiert, aber der Lernerfolg und das Signaling, nicht alle "über einen Kamm zu scheren" und Weiterbildung individuell und bedarfsorientiert zu gestalten, kompensiert das schnell.